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Sven Kunkels Tipps für Hund und Mensch: Es ist Zeckenzeit

Es ist wieder Zeckenzeit. Das ist nicht nur für den Menschen gefährlich Foto: Jens Bredehorn pixelio.de

Es ist wieder Zeckenzeit. Das ist nicht nur für den Menschen gefährlich Foto: Jens Bredehorn pixelio.de

Jeder Hundebesitzer hat es bemerkt. Die Zecken sind da. In diesem Jahr waren sie schon sehr früh startklar – und sie sind massenhaft angetreten, um sich ihre Opfer zu suchen. Sicher ist dies dem ziemlich milden Winter zu schulden. Hat also alles Vor – und Nachteil.

Was sind eigentlich Zecken und was ist so schlimm an ihnen?

Zecken sind eine der größten Milbenart, die der Überordnung Parasitiformes zugeordnet werden. Es gibt weltweit etwa 900 verschiedene Arten dieser blutsaugende Parasiten, die sich an Menschen oder an Tieren andocken. Viele Zeckenarten übertragen Krankheiten, wie z.B. Borreliose, Babesiose, Ehrlichsiose und andere, welches alles gefährliche Infektionskrankheiten sind, die das Nervensystem schädigen können.

Was tun bei einem Zeckenbefall?

Man hört immer wieder, dass man Olivenöl, Zahnpasta, Flüssigseife oder ähnliches auf die Quälgeister machen soll und diese sich dann „problemlos“ entfernen lassen. DIES IST NICHT RICHTIG. Es ist sogar gefährlich, weil bei dieser Methode die Parasiten gestresst werden, da ihre Atemlöcher verkleben. Im Stress entleeren die Zecken ihre Speicheldrüsen in den Wirt (also Mensch oder Tier), wodurch die Übertragung von Krankheiten deutlich begünstigt wird. Sinnvoller ist die Anwendung einer dünnen Pinzette. Mit dieser möglichst vorne an den Kopf der Zecke greifen ohne den Leib zu quetschen und dann leicht schräg, wie einen Nagel, aus der Haut herausziehen. Momentan sollte der Hund täglich vorsichtig mit den Händen abgetastet werden, ob sich Zecken an ihm befinden. Beliebte Stellen sind am Hals, Nacken, Gesicht, Schnauze aber auch in den Ohren.

Wie kann man sich schützen?

Um der Plage Herr zu werden kann man handelsübliche Pharmaprodukte, von Zeckenhalsbändern über Pulver, Pasten, Salben und Flüssigkeiten angewendet. Die unliebsame Gäste sollen mit Chemie vertrieben werden.

Schwarzkümmelöl ist eine natürliche, schonende Alternative, die keine Nebenwirkungen zur Folge hat und ein effizientes Mittel ist. Ca. 8–10 Tropfen des Öls, ins Futter oder Trinkwasser des Hundes mischen. Weiterhin kann dem Hund das Schwarzkümmelöl auch in das Fell einmassiert werden. Dazu einige Tropfen auf die Bürste träufeln und dann bürsten. Der Geruch von Schwarzkümmelöl wird von den Parasiten gemieden. Dies gilt auch für Flöhe, die in der warmen Jahreszeit ebenfalls eine regelrechte Plage für Hund und Halter sein können.

Macht was draus! Und achtet auf Euren Hund.
Wuffige Grüße
Sven Kunkel

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