Schwerin-Lokal

Integration: IHK öffnet ihre Türen

Schwerin, 18.02. 2016 (stm/tm). Am Mittwoch trafen im Ludwig Bölkow Haus der Industrie- und Handelskammer (IHK), Vertreter der Wirtschaft und Mitglieder der Flüchtlingshilfe Schwerin zu einer Beratung zusammen. Schwerpunkt: Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt.

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Beide Gesprächspartner stellten gemeinsam fest, dass die Zuwanderung eine gute Chance für eine wirtschaftliche Belebung unserer Region sein kann. Möglichst enge Kontakte zur Stadtverwaltung und zu Betrieben der Stadt, sollen Flüchtlingen helfen, dass auch sie erfolgreich in Arbeit vermittelt werden können. Eine nahezu unabdingbare Eintrittskarte, die Flüchtlingen und Asylbewerber in Schwerin eine Arbeitsaufnahme ermöglicht und auch über die IHK eine Vermittlung  in Arbeit und Schulung eröffnen, ist die Kenntnis der deutschen Sprache.

 

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Derzeit gebe es 16 Schulungsklassen für Jugendliche und junge Erwachsene in Schwerin und Umgebung, die diese Grundlagen ermöglichen. Die IHK spricht sich dafür aus, weitere Sprachkurse zu eröffnen. Erst dann sei es möglich, die Arbeitssuchenden zu vermitteln. Dafür will die IHK künftig in verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen werben. Auch die Errichtung eines „Welcome Center`s“ in Schwerin ist hier weiterhin eine Option.

 

Auf einem sehr guten Weg

 

Für Claus Oellerking vom Sprecherteam der Flüchtlingshilfe Schwerin, ist es ein besonders Anliegen, die Bedingungen und Möglichkeiten der Arbeitsaufnahme für Flüchtlinge zu erörtern. Die Ideen und Ansätze der IHK stimmen ihn sehr zuversichtlich: „Dieses Treffen ist gut gelungen, da es die  Hemmschwellen für Ratsuchende senkt und ihnen den Weg zu den Experten in der Wirtschaft Schwerins erleichtert. Schön wäre nun, gemeinsam an der zügigen Realisierung eines Welcome-Center`s zu arbeiten. Auch um nun Fachkräfte unter den Neu-Schwerinern in unserer Stadt zu halten und um weitere zu gewinnen.“

 

Unter den arbeitssuchenden Flüchtlingen, waren Köche, zwei Bauingenieure, ein Apotheker, eine Führungskraft einer französischen Supermarktkette und sogar ein Mathematiker.  „Das sind doch Potentiale!“, meint Oellerking.

Zu hoffen bleibt, dass diese Herangehensweise funktioniert und sich weiter entwickeln kann.
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