Schwerin-Lokal

Linksfraktion besucht Schleifmühle

Schwerin, 08.09.2017 (red/pm). Beim Verein der Schweriner Schleifmühle hat sich die Linksfraktion über die Perspektiven für das Museum informiert. 

Die Linksfraktion im Gespräch mit dem Vorstand des Trägervereins der Schleifmühle in Schwerin Foto: FB-Seite Linke Schwerin

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Fraktionsbesuche vor Ort hat die Linksfraktion die Schweriner Schleifmühle besucht. Dabei brachte man zunächst den Dank und die Anerkennung für die jahrelange, erfolgreiche Arbeit des Vereins zum Ausdruck. Anschließend wurde mit dem Vereinsvorstand über dauerhafte Perspektiven für das beliebte Museum am Rande des Schlossgartens diskutiert.

„Die Schleifmühle war viele Jahre Außenstelle des früheren Schweriner Stadtgeschichtsmuseums. Insofern haben die Vereinsmitglieder mit Sorge registriert, dass diese in der von der Stadtvertretung beschlossenen Konzeption aktuell keine Rolle spielt. Selbst die von uns beantragte Einbeziehung und Kooperation mit dem Trägerverein wurde im Juni 2017 mehrheitlich abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, das die Verwaltungsspitze, mit Blick auf mögliche Investitions- und Betriebskosten für ein künftiges Stadtgeschichtsmuseum, ja selbst davon ausgeht, dass ein solches Projekt wohl nur sehr langfristig auf den Weg gebracht werden kann, so Henning Foerster Fraktionsvorsitzender der LINKEN.

 

Als gemeinsames Projekt von Landeshauptstadt und Land zu begreifen

 

„Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam darüber diskutiert, welche Lösungen in den kommenden Jahren realistisch erscheinen, um die Schleifmühle dauerhaft als beliebten Museums- und Veranstaltungsort in Schwerin zu sichern. Da das Areal in der Kernzone des geplanten Weltkulturerbe liegt und einen historischen Bezug zum Schloss aufweist, könnten nach unserer Auffassung die anstehenden Gespräche zwischen Stadtspitze und Landesregierung zum neuen Landeshauptstadtvertrag genutzt werden, um das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Hier bestünde nach unserer Überzeugung, vor dem Hintergrund der gemeinsamen Bestrebungen in Sachen Weltkulturerbe, die Chance, die Einrichtung auch als gemeinsames Projekt von Landeshauptstadt und Land zu begreifen und somit Geld für den Betrieb und ggf. auch für notwendige Investitionen zur Verfügung zu stellen. Ich werbe bei meinen Kolleginnen und Kollegen Fraktionschefs daher ausdrücklich um Unterstützung für einen solchen Ansatz“, so Foerster weiter.

 

Raserei am Schleifmühlenweg

 

„Thema war auch noch einmal die Raserei am Schleifmühlenweg. Die Verwaltung hat auf unseren Antrag hin die Geschwindigkeitskontrollen dort deutlich verstärkt. Im Ergebnis musste sie feststellen, dass es signifikant häufiger zu Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit kommt, als im Stadtdurchschnitt. Die Mitglieder des Trägervereins wünschen sich nun endlich eine dauerhafte Lösung. Deren Forderung nach versetzten Barrieren, die zum langsameren Fahren zwingen, werden wir daher zeitnah noch einmal an die Verwaltung herantragen“, so Foerster abschließend.

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