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SPD Schwerin: Schicksal der Schwimmhalle Lankow noch im Mai besiegeln

Bild: schwimmhalle-lankow.de

Bild: schwimmhalle-lankow.de

(pm/red) Das Schicksal der alten Schwimmhalle in Lankow hat im Laufe der letzten Wochen noch einmal die Gemüter in der Landeshauptstadt erhitzt. Galt ursprünglich der zeitnahe Abriss als beschlossene Sache, um Platz für einträglichere Nutzungsformen des Areals zu schaffen, hatte eine Einschätzung des Landesdenkmalamtes noch einmal die Situation auf den Kopf gestellt. Darin war die Rede davon, dass es sich bei der 1976 errichteten Halle durchaus um ein schutzwürdiges Baudenkmal handeln könnte.

Die Zukunft der Lankower Schwimmhalle soll nun möglichst schon im Mai abschließend geklärt werden. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) und dem Vorstand der SPD-Stadtfraktion.

Dazu teilte deren Vorsitzender Daniel Meslien folgendes mit: „Der Neubau der größeren Schwimmhalle auf dem Dreesch wurde vom Innenminister mit der Bedingung gefördert, im Gegenzug die Lankower Schwimmhalle abzureißen und das Grundstück sinnvoll weiter zu nutzen. Die Entscheidung der Landesdenkmalbehörde, die Lankower Schwimmhalle unter Denkmalschutz zu stellen, hat die gesamte Politik überrascht.“

Kein finanzieller Spielraum, um Schwimmhalle Lankow zu erhalten

Da leider keine finanziellen Möglichkeiten bestünden, sie zu erhalten, sei der Vorschlag der Verwaltung, das Areal Investoren zur Schaffung von altersgerechten Wohnungen oder Pflegeplätzen zum Verkauf anzubieten, eine vernünftige Alternative. „Wir haben deshalb beim Bildungsminister für die Argumente der Stadt, den Denkmalstatus abzulehnen, geworben und ihn gebeten, den von der Verwaltung verfassten Widerspruch schnell zu prüfen“, so Meslien. „Ich freue mich, dass der Bildungsminister zugesagt hat, möglichst zeitnah eine Entscheidung zu treffen, um Klarheit zu schaffen.“

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