Schwerin-Lokal

Kommt endlich eine Wassertankstelle für Schwerin?

Schwerin, 28.07.2017 (red/sr). Jahrelang dauert die Diskussion um eine Wassertankstelle in Schwerin nun schon an. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Die Unabhängigen Bürger (UB) fordern nun, die Chance seitens der Stadtverwaltung nicht zu vergeben. 

Hier ist eine Wassertankstelle am Rhein zu sehen. Schwerin hat sieben Seen und keine Wassertankstelle. Das könnte sich nun ändern Foto: Katharina Wieland Müller/pixelio.de

Eine Wassertankstelle in Schwerin – das ist eine Diskussion, die jahrelang in der Stadt geführt wird. Zuletzt hatten die Unabhängigen Bürger im vergangenen Jahr die Stadtverwaltung drängen wollen, nun schnell eine Entscheidung herbeiführen zu wollen. Die Stadtverwaltung empfahl zwar im Januar 2016 die Ablehnung des Antrags, die Stadtvertretung fasste aber trotzdem den Beschluss, dass die Stadtverwaltung die ungeklärte Frage nun schnellstmöglich lösen möge.

 

Bootbesitzer  am gesamten Schweriner See keine Möglichkeit der Ver- und Entsorgung

 

Nun könnte eine Klärung erfolgt sein: Investoren planen ein maritimes Service-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbauamtes an der Güstrower Straße. Hier würde dann auch eine Wassertankstelle entstehen. Die Unabhängigen Bürger freuen sich über diese Aussichten. „Wir freuen uns, dass es interessierte Investoren gibt, die weiter in Schwerin investieren und den Wasserstandort für Schweriner Wassersportler und Bootstouristen damit noch attraktiver gestalten möchte.“, sagt Stadtvertreter Manfred Strauß, der auch Vorsitzender des Ordnungsausschusses der Stadtvertretung ist.

Für Bootbesitzer gibt es bislang am gesamten Schweriner See keine Möglichkeit der Ver- und Entsorgung, was für einheimische Bootsbesitzer und Wassertouristen jedoch absolut notwendig wäre. „Aufgrund dessen sind wir schon aus Umweltgesichtspunkten in der Pflicht an dieser Situation etwas zu ändern“, sagt Strauß weiter.

 

Chance nicht vergeben

 

Mit Blick auf die Wassertankstellen argumentieren die Unabhängigen weiter, dass es an allen wichtigen Standorten in den Regionen Müritz – dort allein sieben -, Berlin, Brandenburg, aber auch in Parchim-Slate und im Dömitzer Stadthafen die Möglichkeit zur Betankung gäbe. Nur Schwerin als Stadt der sieben Seen habe bislang noch immer keine Wassertankstelle. „Die Stadt solle nunmehr zeitnah mit dem Land in Verhandlungen treten um die Chance, an diesem Standort eine Marina zu bauen, nicht zu vergeben“, so Strauß.

Da auch die Stadtverwaltung sich seit 2009 mit dem Thema beschäftigt und immer wieder Standorte geprüft hat, kann man davon ausgehen, dass die Chance auch in der Stadtverwaltung genutzt wird. Drei Standorte wurden in diesem Zeitraum geprüft: Der Stangengraben, der Ziegelaußensee/Güstrower Straße und Raben-Steinfeld. Favorisiert wurde im vergangen Jahr dann seitens der Stadtverwaltung der Stangengraben. Dazu wurden immer wieder mit öffentlichen Betreibern und privaten Investoren Gespräche geführt. Nun könnte eine Lösung gefunden worden sein.

 

 
 

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